Frauenchor

Im Jahre 2006 hatte der Frauenchor sein 2O-jähriges Chorjubiläum und zu diesem freudigen Anlass sind die folgenden Zeilen von Ingeborg Derner entstanden.

Im Februar des Jahres 1986 haben sich anlässlich des 75-jährigen Bestehen des Schützenverein Hohne-Niedermark e.V. 22 Frauen zur Gründung eines Frauenchores im Verein entschlossen. (Das erste gemeinsame Foto in einem Zeitungsausschnitt wird noch eingefügt) Der Chor stand unter Leitung von Frau Margret Lechtermann und trat zum Jubiläumsschützenfest am 20.08.1986 beim Heimatabend erstmals öffentlich vor 650 Zuschauern auf. Gesungen wurden in zwei Auftritten insgesamt 4 Lieder und als besonderes Highlight ist das gemeinsame Schlusslied mit dem Männergesangverein Arion zu erwähnen.

Wie dem Protokoll der Veranstaltung zu entnehmen ist, war das Publikum begeistert, und so existierte dieser Chor bis zum Dezember 2009 weiter. 1989 übernahm Helmut Oberhellmann die Aufgabe des Chorleiters und übergab die Aufgabe Anfang 1998 an Emmy Geselbracht aus Lienen.

Am 20. Juni 2006 wurde anlässlich des 20-jährigen Bestehens eine Tagesfahrt zur Firma Iglo unternommen. Im Anschluß fand eine kleine Feier mit gemeinsamen Abendessen im Hotel Werlemann statt. Leider waren es zur der Zeit nur noch 16 Sängerinnen, von denen aber 6 Frauen zu den Gründungsmitgliedern von 1986 zählen:

Ilse Dolkemeier
Inge Wulfekötter
Margrit Becker
Christel Haßmann
Hannelore Eltze
Irma Vogelpohl

Wir danken unseren Mitsängerinnen für ihre langjährige Treue zum Chor und überreichen als Dank und Anerkennung an jede eine Rose. Verbunden mit dem Wunsch, dass alle gesund bleiben und wir noch etliche Jahre miteinander üben und zu Ständchen auftreten können.

Der 1. Vorsitzende, Herr Karl-Heinz Nowack, hat kürzlich gemeint (dies war im Jahre 2006; Anm. der Redaktion), dass wir doch bitte auch im Jahre 2011, dem 100. Bestehen des Schützenverein Hohne-Niedermark e.V., den Heimatabend wieder mitgestalten sollten.

In 20 Jahren hat sich in unserer Chorgemeinschaft sehr viel zugetragen. Höhepunkte waren sicher das Konzert im Gemeindehaus Hohne im Mai 1990 und das weihnachtliche Konzert in der Hohner Kirche am 22.12.1991 anlässlich unseres 5 -jährigen Bestehens. Den Erlös dieser Veranstaltung haben wir im März 1992 zur Eröffnung des neuen Kindergartens in Form von stabilen Holz-Spiel-Geräten überreicht, die Helmut Oberhellmann zusammen mit einem Zimmermann hergestellt hat, bzw. waren sie von einigen Vereinsmitgliedern zur Freude der Kinder bereitsaufgestellt worden. Außer, dass wir auch einige Lieder dort vorgetragen haben, waren wir vor allem mächtig stolz auf diese Leistung.

Es können jetzt nicht alle anderen Ereignisse aufgezählt werden, aber zu nennen sind die immer wiederkehrenden Ständchen (etwa 12 Ständchen pro Jahr) in Lienen, beim DSW und bei der AWO, zahlreiche Geburtstagsständchen in den eigenen Reihen, aber auch bei unbekannten Menschen, die unseren Gesang irgendwo gehört und uns eingeladen haben; die Gesangseinlagen alle zwei Jahre am Heimatabend, die vielen Weihnachtsfeiern, die wir schon gestaltet haben, oder ehemals die Frühauftritte an Weihnachten zur Uchte um 7 Uhr in der Hohner Kirche. Nicht zu vergessen, die vielen schönen Fahrten per Bus oder Rad. Und warten die 5chützen nicht schon immer neugierig auf unsere für das Königspaar getexteten Lieder zur Proklamation?

Dass sich in diesen Jahren einiges verändert hat, ist selbstverständlich. Es gibt sicher Gründe, dass erst 22 Frauen, zur Blütezeit dann 30 Sängerinnen und jetzt leider nur 16 Aktive dem Chor angehören und sich 14-tägig zum Üben treffen. Diese 16 bindet eine Gemeinschaft und eine Freude am Gesang und an Unternehmungen, und sie kommen gerne zusammen, auch wenn die eine oder andere einmal verhindert ist. Leider kommen in letzter Zeit Krankheiten dazu. Wir sind ja alle 20 Jahre älter geworden und unsere lustige Irene Schnepper hat uns schon für immer verlassen müssen.

Überwiegen werden in den Erinnerungen aber die vielen freudigen Anlässe in diesen 20 Jahren. Sie sind der Ertrag unseres Fleißes, unserer Bemühungen. Sie sind wichtige Erfahrungen, die den Zusammenhalt fördern. Und das ist es, was immer aufs Neue motiviert, wenn es auch manchmal schwer fällt.

Damit es nicht zu einseitig wird, ist das Liedgut dank unserer Emmy sehr abwechslungsreich geworden und besteht nicht nur aus Volksliedern, sondern beinhaltet jetzt auch Evergreens und ansprechende bekannte Schlagermelodien.

Zum Schluss haben wir den Wunsch, dass wir fit bleiben, so fit, wie man im Alter von 59 - 80 Jahren halt sein kann, und dass wir vor allem bei Stimme bleiben.
Evtl. haben wir das Glück, die eine oder andere Frau für unseren Chor dazu zu gewinnen; bei Helga Rademacher hat es kürzlich ja gut funktioniert.

In diesem Sinne: Frisch auf!

Lengerich im Juli 2006

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